Sie haben sich entschieden, Ihr Kind in einer Klinik zu bekommen und möchten gerne für die erste Zeit zu Hause eine profesionelle Unterstützung?
Dann haben Sie die Möglichkeit, eine Hebamme für die häusliche Wochenbett-Begleitung zu wählen.

Seit 2017 hat jede Frau Anspruch auf einen Kostenzuschuss für die Hebammenbetreuung bis zur 8. Lebenswoche Ihres Kindes, unabhängig vom Entlassungstag.

Gerne begleite ich Sie in dieser besonderen Zeit. und komme bis zum 5. Lebenstag Ihres Kindes täglich zu Ihnen nach Hause und danach ganz nach Ihrem individuellen Bedarf.

Die Bezirke und Gemeinden, in denen ich am Häufigsten tätig bin:

Graz/Graz Umgebung, vorwiegend St. Peter, Geidorf, Innere Stadt, Mairatrost, St. Leonhard, Waltendorf, Ragnitz, Hart b. Graz, Raaba, Grambach, Kainbach, Lassnitzhöhe, Vasodsberg

 

Meine Tätigkeit im Rahmen der Wochenbett Nachsorge umfasst

  • Kontrolle des Allgemeinzustandes von Mutter und Kind
  • Vitalzeichenkontrolle (Blutdruck, Puls, Temperatur)
  • Untersuchung der Rückbildung bei der Mutter
  • Beratung zum Thema Beckenboden nach der Geburt
  • Kontrolle von eventuellen Geburtsverletzungen
  • Begleitung nach Kaiserschnitt
  • Unterstützung beim Stillen
  • Gewichtskontrolle des Neugeborenen
  • Beobachtung des physiologischen Neugeborenenikterus (Gelbsucht)
  • Kontrolle des kindlichen Nabels
  • Abnahme des Neugeborenen-Screening (Fersenblutabnahme)
  • Verabreichen der Vit. K Prophylaxe
  • Beratung bei Beschwerden des Neugeborenen (zB: Hautausschlag, Bauchweh)
  • Hilfe bei der Babypflege (zB das erste Babybad)
  • Nachbesprechen der Geburt
  • Beantworten der vielen Fragen, die man als Eltern hat

 

Warum sich viele Eltern für diese Möglichkeit entscheiden

  • Der Partner kann von Anfang an am Familienleben teilhaben
  • Gemeinsames Erleben der ersten Tage als Familie für Geschwisterkinder
  • Mehr Ruhe und Rückzugsmöglichkeit - dadurch bessere Erholung
  • Eigener Rhythmus von Essen und Schlafen kann gelebt werden
  • Harmonisches Entwickeln einer guten Stillbeziehung unter kompetenter Begleitung
  • Weniger Keime = geringere Infektionsgefahr von Mutter und Kind
  • Geringeres Risiko für Stillbeschwerden wie Milchstau, Brustentzündung, Schmerzen an der Mamille
  • Durchgehende Betreuung durch die gleiche Hebamme

 

Nach mehreren Jahren Erfahrung in der Wochenbett-Begleitung, halte ich es für sinnvoll, eine Pauschal-Variante anzubieten. Ich erkenne darin folgende Privilegien:

  1. Der Hausbesuch dauert so lange er dauert und muss nicht nach 1 h beendet sein. Das entspannt die Beratungssituation und ermöglicht es, ohne Blick auf die Uhr alle Fragen in Ruhe zu beantworten.
  2. Die Frauen und Familien kennen den Endpreis und müssen nicht jeden Termin neu überdenken.
  3. Frau kann sich die Hebammenbegleitung auch wünschen. Viele Angehörige/Freunde freuen sich, wenn sie etwas Sinnvolles schenken können. Gutscheine sind direkt bei mir erhältlich.
  4. Beratung auch über die „Akutphase“ hinaus. Viele Themen finden in den ersten Terminen keinen Platz, da die dringenden Fragen der ersten Tage Vorrang haben. Dadurch passiert es, dass wichtige Informationen nicht weiter gegeben werden. Ich empfinde es jedoch als meine Aufgabe als Hebamme, über die wichtigen Bereiche SIDS, Beckenboden/Inkontinenz, (längeres) Stillen, sowie Beikost, etc. aufzuklären.
  5. Es bleibt Zeit, um das zu tun, was Hebammen (auch) tun sollten: Mothering the Mother! Umsetzbar zum Beispiel in einer wohltuenden und Rückbildungs-fördernden Bauchmassage.

 


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